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Tilman Lichdi, Tenor

Tilman Lichdi wuchs bei Heilbronn auf und erhielt im Alter von 18 Jahren seinen ersten Gesangsunterricht bei Alois Treml (Staatstheater Stuttgart), studierte jedoch zunächst 4 Jahre Trompete bei  Prof. Günther Beetz in Mannheim und wechselte 1999 zum Gesangstudium nach Würzburg zu Frau Prof. Charlotte Lehmann, das er mit Auszeichnung abschloss. 

“Schlicht sensationell... Glasklar, mühelos, geschmeidig und strahlend ... beißend dramatische Intensität ... himmlische Pianissimi” liest man in der Presse über den deutschen Tenor.

Sowohl im Konzertfach (besonders die Evangelistenpartien von J.S.Bach) als auch in der Oper  (besonders die Mozartpartien) ist Tilman Lichdi weltweit gefragt. Bisher arbeitete er u.a. mit den Dirigenten Kent Nagano, Christoph Prick, Bernard Labadie, Ton Koopman, Martin Haselböck, Christoph Poppen, Wolfgang Gönnenwein, Jörg Straube, Friedrich Haider, Jean-Christophe Spinosi, Klaus Peter Flor, Hartmut Haenchen und  Michail Pletnev.

In der vergangenen Spielzeit 2010/11 gab er sein Debüt in den USA, mit der Johannes Passion unter der Leitung von Bernard Labadie, der das Chicago Symphony Orchestra leitete. Es folgte das Debüt mit den  New Yorker Philharmonikern (Messias). Außerdem nahm Tilman Lichdi Henze’s ‚Boulevard Solitude’ im Rahmen der Ruhrfestspiele 2010 auf; es folgte eine Tournee nach Asien mit Schumann’s Dichterliebe, es schlossen an: konzertante Aufführungen der ‚Entführung aus dem Serail“ mit dem Orchestra of the Age of Enlightement unter Leitung von B. Labadie, mit weiteren Konzerten in Valladolid, Valencia und der Queen Elizabeth Hall in London, eine neue Produktion des Messias/Bühnenfassung im Châtelet/Paris unter der Leitung von Hartmut Haenchen, sowie im April 2011, eine Europatournee von 13 Konzerten/Johannes-Passion unter der Leitung von Ton Koopman. Zum Ende der Saison gab er sein Australiendebüt mit Haydn’s Schöpfung unter der Leitung von Bernard Labadie in Melbourne und das Debüt bei den Münchner Philharmonikern mit Mozarts Krönungsmesse, die Leitung hatte Ton Koopman. Es liegt eine Wiedereinladung für Konzerte im Juni 2013 mit der Johannes-Passion vor. 

In der kommenden Spielzeit 2011/12 wird er in Nürnberg als David (Meistersinger), Steuermann (Holländer), Tamino (Zauberflöte), Ferrando (Cosi fan tutte), und Tonio (Regimentstochter) zu hören sein. Außerdem singt er den Sprecher der Uraufführung von Stefan Heuckes  Oratorium „Nikolaus Gross“ unter der Leitung von Graham Jackson in Duisburg und Bachs h-Moll Messe im Wiener Musikverein mit der Wiener Akademie unter Leitung von Martin Haselböck. Im zweiten Teil der Spielzeit folgt eine ausgedehnte USA Tournee mit dem Amsterdam Barockorchester unter Leitung von Ton Koopman, Aufnahmen mit Werken von Telemann und Buxtehude, ebenfalls unter Ton Koopman und die Johannespassion in Madrid und das Debüt mit dem SWR Orchester Stuttgart /Franz Danzi / Der Berggeist unter Frieder Bernius.

www.tilmanlichdi.com