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Dénise Beck, Sopran
Dénise Beck, die bereits mit dem Inga Nielsen-Preis 2011 und dem Talentpreis des dänischen Rundfunks 2001 ausgezeichnet wurde, ist seit kurzem auch Sonning-Preisträgerin 2012. Ihre erste Auszeichnung errang sie jedoch schon vor einigen Jahren, als sie 2004 beim dänischen Young Singers-Wettbewerb mit dem 1. Preis ausgezeichnet und kurz danach an die Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien aufgenommen wurde. Dort studierte sie bei Franz Lukasovsky, Sir Charles Spencer and Istvan Bonyhadi.
Während sie die Liedklasse abschloss, wurde sie an der Royal Academy of Music in Kopenhagen in das Postgraduate Programm aufgenommen. Sie studierte dort bei Buhl-Møller, Ulrich Stærk, Mikael Eliasen und Bo Skovhus.
2008, ebenfalls noch während des Studiums, machte Dénise Beck ihr Debüt an der Volksoper Wien als Komtesse Anastasia in „Die Csardasfürstin“. Bald danach sang sie das Blondchen (“Entführung aus dem Serail”) am Salzburger Landestheater.
2010 gewann sie den 2. Preis für ihre Interpretation der Arie der Gilda (Rigoletto) beim Richard Tauber Wettbewerb in London.
Ihr auf der Bühne gesungenes Repertoire umfasst Carolina (Il matrimonio Segreto), Blondchen (Die Entführung aus dem Serail), Sophie Scholl (Die Weiße Rose), Morgana (Alcina), Frasquita (Carmen), Annina (La Traviata), Gretel (Hänsel und Gretel) sowie demnächst auch Zerlina (Don Giovanni) und Alena (die Hauptrolle der jüngsten Oper Orpheus 68 von Paul Schwarz).
Neben der Opernbühne hat Dénise Beck sich auch einen Namen als Konzertsängerin gemacht: So war sie u.a. als Sopran-Solistin in der c-moll Messe von W.A. Mozart, Carmina Burana von Carl Orff, Beethovens 9. Symphonie, dem Gloria von Poulenc, Bachs h-moll Messe und zahlreichen weiteren Messen und Kantaten von Haydn, Mozart und Haendel zu hören. Sie war auch Gastsolistin auf einer Japan-Tournee des Johann Strauss Ensembles der Wiener Symphoniker, mit dem sie 2012 nicht nur wieder auf Japan-Tournee eingeladen wurde, sondern auch eine CD aufnehmen wird.
Ein weiterer künstlerischer Schwerpunkt war für Dénise Beck von Anfang an der Liedgesang. Zu Ehren Seiner Majestät des Königs von Thailand gab sie aus Anlass seines Geburtstages 2006 einen Liederabend in Bangkok. Weiters gab sie Liederabende in Düsseldorf, Deutschland, und Montepulciano, Italien, die vom NDR übertragen wurden.
Dénise Beck hat auch mit einer Reihe von Barockmusik-Ensembles zusammen gearbeitet, so z.B. dem Heinrich Schütz Ensemble in Dänemark und dem Ingomar-Rainer Barockensemble, mit dem sie ein Konzert im Wiener Musikverein gab.
Großen Raum in ihrer Arbeit nimmt auch die zeitgenössische Musik (Oper, Messen, Lieder, etc.) ein. So wirkte sie bei den Tiroler Festspielen bei der Uraufführung einer neuen Messe von Christoph Cech mit, die auf Ö1 ausgestrahlt wurde. Ebenso sang sie im Konzerthaus in Wien neue Werke für Sopran und Orchester des schwedischen Komponisten Fredrik Bobr.
Dénise Beck stand bereits auf vielen großen Opern- und Konzertbühnen: Volksoper Wien, Salzburger Landestheater, Royal Opera Copenhagen, Oper Klosterneuburg, Konzerthaus Wien, Musikverein Wien, Wigmore Hall London, Teatro Nacional de Brasil, OperaCity Tokyo, Bunkan Kaikan Tokyo, den nye opera Bergen Norway, Opera Hedeland Denmark...
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