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Thomas Tatzl, Bassbariton
Der österreichische Bassbariton Thomas Tatzl beendete sein Lied- und Opernstudium an der Universität Wien 2010 mit ausgezeichnetem Erfolg.
Mit Beginn der Spielzeit 2010/2011 wechselte er als festes Ensemblemitglied an die Zürcher Oper und ist bereits in seiner ersten Saison in drei Premieren zu erleben. Tatzl singt u.a. in der Uraufführung von Marc-André Dalbavies „Gesualdo“ (Marc-André Dalbavie | Moshe Leiser & Patrice Caurier), in Janáčeks „Aus einem Totenhaus“ (Ingo Metzmacher | Peter Konwitschny), Silvano / „Un Ballo in Maschera“ (Nello Santi | David Pountney) sowie Happy in Giacomo Puccinis „La Fanciulla del West“ und Papageno / „Die Zauberflöte“ für Kinder.
2009/2010 war er bereits am Opernstudio des Zürcher Opernhauses engagiert, wo er sich dem Publikum u.a. als Papageno in der „Zauberflöte“ für Kinder, Alter Diener unter Daniele Gatti in einer Neuproduktion von Richard Strauss` „Elektra“ oder Polizist in Franz Schrekers „Der Ferne Klang“ vorstellen konnte.
Bereits 2008/2009 wurde der junge Bassbariton von Eva Wagner-Pasquier für Haydns „L’Infedeltá Delusa“ als Nanni für einer Tourneeproduktion der Académie européenne de musique des Festivals d’Aix-en-Provence engagiert. Im Rahmen dieser Produktion hatte er Auftritte u.a. an der Oper von Monte Carlo, in Besançon, Lille, Bilbao, Valladolid, Luxembourg und beim Musikfest Bremen.
Geboren in der Steiermark, erhielt Thomas TatzlGesangsunterricht bei Mag. Sigrid Rennert an der Musikschule Bruck an der Mur und begann anschließend sein Gesangsstudium an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Graz. Danach wechselte er an die Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien, wo er bei Karlheinz Hanser und KS Robert Holl studierte. Zusätzlich absolvierte er Meisterkurse bei KS Thomas Quasthoff, Helena Lazarska und Tom Krause.
Im Rahmen einer Produktion der Musikuniversität Wien sang Tatzl bereits Mozarts Figaro / „Le Nozze di Figaro“, weiters Kenteterion in R. Strauss „Des Esels Schatten“ im Brucknerhaus Linz oder Papageno im Wiener Jugendstiltheater (Andrés Orozco-Estrada). Zudem war er in der Wiederaufnahme der Kinderoper „Das Traumfresserchen“ in der "Kinderoper der Wiener Staatsoper" als 3. Arzt und 3. Bürger zu hören, 2006 sang er den 5. Juden in R. Strauss „Salome“ im Bregenzer Festspielhaus.
2008 war der Bassbariton in Detlev Glanerts Oper „Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung“ als Mordax im Wiener Semperdepot zu sehen (Produktion der Neuen Oper Wien), beim österreichischen Sommerfestival operkloster-neuburg sang er 2008 den Masetto in Mozarts „Don Giovanni“.
Daneben konnte er sich auch ein großes Konzertrepertoire aneignen und sang zahlreiche Oratorien und Messen wie z.B. die Basspartie in Mendelssohns „Elias“ mit Robert Holl, Mendelssohns „Die erste Walpurgisnacht, Mozarts „Requiem“, Werke von Haydn, Schubert, Bach (u.a. „Magnificat“) und Händel (u.a. „Messiah“).
Zusätzlich kann Tatzl auch auf ein breites Liedrepertoire verweisen.
Er war Finalist und Preisträger folgender Gesangswettbewerbe: "Concours Ernst Haefliger" in Gstaad/Schweiz (2010), „Richard Tauber-Wettbewerb" in London (2010), „Concorso di cantanti lirici“ in Spoleto/Italien (2009), „Zadek-Gesangswettbewerb“ (2009) in Wien, „Heinrich Strecker-Wettbewerb“(2007) in Baden bei Wien und internationaler Nachwuchs-Gesangs-wettbewerb „Klassik-Mania“(2004) und war außerdem Stipendiat der Hildegard-Zadek-Stiftung (2008).
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