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Janez Lotrič, Tenor
Geboren in Železniki, Slowenien, studierte Janez Lotrič bei Ksenja Vidall-Zebre und an der Musikakademie in Ljubljana bei Otta Ondina-Klasinc, später bei Kammersängerin Hilde Zadek in Wien. In einem Meisterkurs bei Mario del Monaco erhielt er weitere wichtige Impulse. Noch während seiner Ausbildung debütierte er als Nemorino in "L'Elisir d'Amore" an der Oper Maribor und war Preisträger beim Wettbewerb "Toti dal monte" in Treviso.
Seine bedeutende internationale Karriere begann 1995 als Don José in "Carmen" in Salzburg. Bereits 1996 debütierte Janez Lotrič an der Wiener Staatsoper als Canio in "I Pagliacci" und als Kalaf in "Turandot", sowie an der Deutschen Oper Berlin als Manrico in "Il Trovatore".
Seither gastiert Janez Lotrič an allen großen Opernhäusern und Opernfestivals der Welt, u.a. an der Wiener Staatsoper und bei den Salzburger Festspielen, der Opéra National de Paris-Bastille, an der Scala di Milano, am Royal Opera House Covent Garden London, an der Metropolitan Opera in New York, der Deutschen Oper Berlin, der Bayerischen Staatsoper München, der Hamburgischen Staatsoper, dem Aalto Theater Essen, der Oper Frankfurt, der Oper Zürich, der Oper Rom, dem Teatro Massimo in Palermo, in Bilbao, am Teatro Real Madrid, der Oper Kopenhagen, etc.
Sein großes Repertoire umfasst Rollen wie Canio ("I Pagliacci"), Turridu ("Cavalleria Rusticana"), Manrico ("Il Trovatore"), Radames ("Aida"), Arrigo ("Vespri Siciliani"), Ernani ("Ernani"), Don Alvaro ("La Forza del Destino"), Otello, Jean de Leyde ("Le Prophète"), Kalaf ("Turandot"), Cavaradossi ("Tosca"), Arnolde ("Guillaume Tell"), Tonio ("La Fille du Régiment"), Alfred ("Die Fledermaus"), Bacchus ("Ariadne auf Naxos"), Florestan ("Fidelio"), Don José ("Carmen") oder Hoffmann ("Hoffmanns Erzählungen“), aber auch selten gespielte Werke wie die populäre kroatische komische Oper "Ero, der Schelm" (Titelpartie) oder Zdenek Fibichs Oper "Šárka" (Ctirad).
Janez Lotrič ist auch ein gefragter Konzertsänger, dessen Repertoire von der "9. Sinfonie", der "Missa Solemnis", "Christus auf dem Ölberg" von Beethoven über die Requien von Berlioz, Dvořak und Verdi, Janačeks "Glagolitische Messe", Puccinis "Messa di Gloria", Rossinis "Stabat Mater" bis zu Mahlers "8. Sinfonie" oder dem "Lied von der Erde" reicht.
Eine CD mit "Operatic Duets for Tenor and Bariton", gesungen von Janez Lotrič gemeinsam mit Igor Morozow, ist bei Naxos erschienen. Nach einer Solo-CD mit großen Tenorarien aus dem Jahre 1999 erschien im Juni 2003, ebenfalls bei Naxos, eine CD mit Arien von Verdi, Rossini, Puccini und Glinka.
2008 debütierte er als Paul in Korngolds "Die Tote Stadt" an der Oper Bonn, sang Turiddu ("Cavalleria Rusticana") an der Wiener Staatsoper und Cavaradossi ("Tosca") in Frankfurt, sowie Otello ("Otello") in einer Aufführungsserie an der Semper-Oper Dresden. Im Oktober sang er bei einem Gastspiel der Deutschen Oper Berlin in Peking Cavaradossi ("Tosca").
2009 sang Janez Lotric am Theatre Royal de Liege den Bacchus ("Ariadne auf Naxos"), in Stuttgart den Apollo ("Daphne") und Calaf ("Turandot") in Maribor. |