Die in Wien geborene Sopranistin Alexandra Reinprecht erhielt ihren ersten Gesangsunterricht von Bernhard Maxara, Elfriede Mohrenberger und Flaviano Labó.
Sie erwarb ihr
Diplom am Konservatorium „G. Tartini“, Triest, mit Auszeichnung unter der Führung der Sopranistin Cecilia Fusco. Seit 2001 wird sie von Carol Byers betreut. Schon während ihres Studiums konnte sie ihr Talent mehrfach in Produktionen am
Teatro Verdi di Trieste unter Beweis stellen.
Nach ihrem ersten Engagement in
St. Gallen wurde sie in weiterer Folge nach
Graz, Stuttgart, Volksoper Wien und zuletzt an die
Wiener Staatsoper verpflichtet, wo sie Rollen wie
Adele ("Fledermaus"),
Sophie ("Werther"),
Gilda ("Rigoletto"),
Marie ("La fille du régiment"),
Blonde ("Entführung"),
Sandrina ("La finta giardiniera"),
Adina ("Elisir d’amore"),
Euridice ("Orpheus in der Unterwelt"),
Pamina ("Zauberflöte"), Baronin ("Wildschütz"), Ilia ("Idomeneo"), Martha ("Martha"), Martha ("Evangelimann"), Rosalinde ("Fledermaus"), Zerlina ("Don Giovanni"), Musetta ("La Bohème"), Zdenka ("Arabella"), Antonia ("Les contes d’Hoffmann"), Manon ("Manon") sang.
Erfolgreiche Gastspiele führten sie an
große Opernhäuser wie die Staatsoper unter den Linden (Berlin), Bayerische Staatsoper München, Staatsoper Stuttgart, Landestheater Salzburg. Weiters wirkte sie bei den renommierten
Festspielen in Bregenz und Salzburg und bei den Sommerfestivals in St. Moritz und Reinsberg mit.
Mit dem Stuttgarter Ensemble und der Wiener Staatsoper bekam sie die Gelegenheit; auch in Japan und China ihr Können unter Beweis zu stellen.
Im Laufe ihrer Karriere konnte sie u.a. mit
bedeutenden Persönlichkeiten wie Marco Armiliato, Ivor Bolton, Michel Crider, Bertrand de Billy, Doris Dörrie, Ferruccio Furlanetto, Angela Gheorghiu, Marcello Giordani, Philipe Jordan, Peter Konwitschny, Josef Köpplinger, Zubin Mehta, Neill Shicoff, Giuseppe Taddei, Welser-Möst, u.a. zusammen arbeiten.
2008 beeindruckte Alexandra Reinprecht gleich zweimal als Einspringerin an der Wiener Staatsoper: Mit ihrem Rollendebüt als Manon ersetzte sie die erkrankte Anna Netrebko; wenige Monate später sang sie die Marguerite in Massenets "Faust" anstelle von Angela Georghiu - beide Abende wurden zu Riesen-erfolgen bei Publikum und Presse!
2009 debütierte sie dann, ebenfalls an der Wiener Staatsoper, als Juliette in „Romeo et Juliette“ und als Susanna in „Le Nozze di Figaro“. 2009/10 sang sie neben der Rolle der Sonja ("Der Zarewitsch"), konzertant unter der Leitung von Ulf Schirmer am Münchner Prinzregententheater und bei den
Operettenfestspielen in Mörbisch, die Rosalinde an der
Komischen Oper Berlin und an der Wiener Staatsoper. An der
Opera di Roma sang sie die Titelpartie in „Manon“ (Massenet).
In der Spielzeit 2010/11 sprang sie ganz kurzfristig als
Susanna („Figaros Hochzeit“) am Opernhaus Zürich ein. Großen Erfolg hatte sie als
Tochter in „Cardillac“ von Paul Hindemith, als
Zdenka („Arabella“) und als
Marguerite („Faust“) an der Seite von Roberto Alagna und Erwin Schrott, sowie als
Pamina ("Die Zauberflöte") an der
Wiener Staatsoper. Ebenfalls 2010/11 debütierte sie mit großem Erfolg als
Hanna Glawari in der Neuproduktion der „Lustigen Witwe“ an der
Volksoper Wien.
Neben Auftritten als Freia (Rheingold) unter Christian Thielemann, Pamina und anderen Partien ihres Repertoires an der Wiener Staatsoper, singt Alexandra Reinprecht 2011/2012 u.a. Rosalinde am Aalto-Theater in Essen unter Stefan Soltesz, und bei den Seefestspielen in Mörbisch, sowie Martha in Kienzls „Evangelimann“ in der Regie von Josef E. Köpplinger in Klagenfurt.
2012/13 ist sie an der Wiener Staatsoper u.a. für Partien wie Violetta Valery („La Traviata“), Anna Bolena, Donna Elvira („Don Giovanni“), Eva („Die Meistersinger“), und Rosalinde („Die Fledermaus“) vorgesehen.