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Valentina Kutzarova, Mezzosopran

Valentina Kutzarova erhielt ihre erste musikalische Ausbildung in ihrer Heimatstadt Varna (Bulgarien) und schloss ihr Studium an der Musik-Akademie von Sofia ab.

Nach Engagements in Pleven (Bulgarien) und am Internationalen Opernstudio Zürich, war sie von 1993-99 Ensemblemitglied in St. Gallen (Schweiz) und dann in Linz (Österreich). Während dieser Zeit debütierte sie in vielen großen Mezzo¬sopranpartien wie: Charlotte ("Werther"), Annio ("La Clemenza di Tito"), Dorabella ("Così fan tutte"), Hänsel ("Hänsel und Gretel"), Cherubino ("Le Nozze di Figaro"), Amastre ("Serse", Händel), Prinz Orlofsky ("Die Fledermaus"), Rosina ("Il Barbiere di Siviglia"), Octavian ("Der Rosenkavalier") oder Niklausse ("Les Contes d'Hoffmann"), sowie in den Titelrollen von Bizets "Carmen" und Rossinis "L'Italiana in Algeri".

1995 gewann Valentina Kutzarova den Grand Prix der Jury und den Ersten Preis des Publikums beim Internationalen Gesangswettbewerb in "Rocca delle Macie" in Siena und 1997 den Zweiten Preis und den Spezialpreis für die beste Interpretation von Grieg-Liedern beim Internationalen "Königin Sonja"- Musikwettbewerb in Oslo.

Seither führten sie zahlreiche Gastverträge mit Partien wie Cherubino, Adalgisa, Romeo („I Capuleti e i Montecchi“), Oktavian, Angelina, Elisabetta (Maria Stuarda“), Rosina („Barbiere di Siviglia), Zerlina, Giulietta („Les Contes d’Hoffmann“) Suzuki oder Donna Elvira an bedeutende Opernhäuser, wie z.B. die Bayerische Staatsoper München, die Staatsoper Hannover, das Teatro La Fenice in Venedig, das Teatro San Carlo in Neapel, das Teatro Verdi in Sassari, das Grand Théâtre de Genève, das Theater Basel, das Theater St. Gallen, die Opera National du Rhin in Strasbourg, das Grand Théâtre de Bordeaux, die Opéra de Montpellier, die Opéra d’Avignon, das Theater von Las Palmas und das Theater von Bilbao, sowie zu den Bregenzer Festspielen, das Kroatische Nationaltheater Zagreb und das NCPA Bombay und das Festival de Mayo in Guadalajara (Mexico).

Valentina Kutzarova ist auch eine gefragte Konzertsängerin. Ihr Repertoire spannt dabei einen großen Bogen vom Barock über Beethoven und Mahler bis in die zeitgenössische Musik. Insbesondere verbindet sie hier eine enge Zusammenarbeit mit dem Dirigenten Sascha Goetzel: Nach einem konzertanten Rosenkavalier (Oktavian) beim Borusan Philharmonic Orchestra in Istanbul und dem „Lied von der Erde“ in Padua (Italien), wird sie in der kommenden Spielzeit u.a. Berlioz' "Nuits d'Eté" mit dem Kuopio Symphony Orchestra in Finnland und Mahlers "Lied von der Erde" mit dem Orchestre de Bretagne unter seiner Stabführung aufführen.

Weiters arbeitete Valentina Kutzarova mit Dirigenten wie Giovanni Antonini, Maurizio Barbacini, Wolfgang Bozic, Frans Brüggen, Dennis Russel Davies, Adam Fischer, Reinhard Goebel, Alain Guingal, Julia Jones, Jiri Kout, Marko Letonja, Andrea Marcon, Günter Neuhold, Roberto Rizzi-Brignoli, Nello Santi, Martin Sieghart, Laurent Wagner, Johannes Wildner, Marco Zambelli, David Zinman und Regisseuren wie Philippe Arlaud, Giancarlo del Monaco, Francesco Esposito, Nicholas Hytner, Brigitte Jacques-Wajeman, Barrie Kosky, Christof Loy, Reto Nickler, Pier Paolo Pacini, Leonard Prinsloo, Olivier Tambosi, Paolo Trevisi, Francesca Zambello.

Ihre jüngste CD-Aufnahme (Ferdinando Paer: „Passione per il Santo Sepulcro“, Orchestra di Padova e del Veneto, Dir.: Sergio Balestracci) wird demnächst bei cpo erscheinen.