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Jacques-Greg Belobo, Bassbariton

Geboren in Yaoundé in Kamerun studierte Jacques-Greg Belobo am Conservatoire National de Musique in Nizza, wo er 1998 die Goldmedaille für Gesang gewann. Danach setzte er sein Studium am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse in Paris fort und erhielt 2001 sein Diplom. 
 
Er gewann zahlreiche internationale Wettbewerbe, u.a. war er im Jahr 2000 er beim Internationalen Gesangswettbewerb in Genf zweiter Preisträger und gewann 2002 beim Internationalen Belvedere-Wettbewerb in Wien fünf Preise, darunter Engagements an die Semperoper Dresden, an die Oper Straßburg, an die Kammeroper Wien und für Konzerte in der Kölner Philharmonie.

Nach eineinhalb Jahren als Mitglied des Jungen Ensembles der Bayerischen Staatsoper in München, wechselte Belobo 2003 an die Semperoper Dresden, wo er in Partien wie Sarastro ("Die Zauberflöte"), Il Re und Rafmis ("Aida"), Colline ("La Bohème"), Banco ("Macbeth"), Brander ("Faust"), Lodovico ("Otello"), Giorgio ("I Puritani"), Escamillo ("Carmen"), Taddeo ("L'Italiana in Algeri"), Leporello und Komtur ("Don Giovanni"), Figaro ("Le Nozze di Figaro"), Oroveso ("Norma"), Timur ("Turandot"), Biterolf ("Tannhäuser"), Un Frate ("Don Carlo"), Ferrando ("Il Trovatore"), Kaspar und Eremit ("Der Freischütz") Dijab ("L'Upupa"), Titurel ("Parsifal") zu hören ist.
 
Darüberhinaus tritt Jacques-Greg Belobo regelmäßig an anderen Opernhäusern und Festivals auf, in den letzten Jahren u.a. in Wien, Nizza, Salzburg, Tokyo und Tel Aviv.
Er hat mit  Dirigenten wie Philippe Bender, Ivor Bolton, Myung-Whun Chung, Jacques Delacôte, James Levine, Fabio Luisi, Zubin Mehta, Michel Piquemal, Marc Soustrot, Sebastian Weigle, Johannes Wildner und Massimo Zanetti gearbeitet und sich auch als Konzertsänger mit Werken wie "Szenen aus Goethes Faust" (Schumann), Mahlers 8. Symphonie, dem "Requiem" von Verdi, dem "Stabat Mater" von Dvorak, der "Krönungsmesse" von Mozart, "La Petite Messe Solennelle" von Rossini, dem "Deutschen Requiem" von Brahms, einer Reihe von Bach-Kantaten und dem "Requiem" von Fauré, einen Namen gemacht.
Zu den Orchestern, mit denen er aufgetreten ist, gehören das MDR Sinfonieorchester, das Israel Philharmonic, die Wiener Symphoniker, die Münchner Philharmoniker und die Staatskapelle D
resden. 
 
Im März/April 2010 hatte er am Pariser Théâtre du Châtelet in Scott Joplins Oper "Treemonisha" großen Erfolg in der Rolle des Simon.