Geboren in Heidelberg, studierte der deutsche Bariton Dominik Köninger an der Opernschule in Karlsruhe bei Prof. Roland Hermann, wo er bereits an zahlreichen Produktionen auftrat, u. a. als
Dandini in Rossinis "La Cenerentola", sowie als
Teodoro in der deutschen Erstaufführung von Paisiello/Henzes "Il re Teodoro in Venezia" bei den Schwetzinger Festspielen und am Badischen Staatstheater und als
Guglielmo in "Così fan tutte".
Er ist Stipendiat der Kunststiftung Baden-Württemberg und der Studienstiftung des Deutschen Volkes und erster Preisträger der Wigmore Hall/Kohn Foundation International Song Competition 2011 und des Mozart Festival Wettbewerbs Würzburg 2006. Außerdem runden Meisterkurse, u. a. von Brigitte Fassbaender, Ann Murray, Rudolf Piernay und Kurt Moll seine Ausbildung ab.
Im Jahr 2004 gab er sein Operndebüt bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen unter Wolfgang Gönnenwein und sang in den drauffolgenden Spielzeiten den
Morales in Bizets "Carmen" am Badischen Staatstheater Karlsruhe.
Sein breites Opern- und Konzertrepertoire, das vom Barock bis zu zeitgenössischen Kompositionen reicht, führte ihn, mit so großen Dirigenten wie Kent Nagano, Herbert Blomstedt und Yves Abel, an renommierte Orte wie das Festspielhaus Baden-Baden, die Stuttgarter Liederhalle, die Philharmonie Berlin, die Laeiszhalle Hamburg, das Rudolfinum Prag, das Schleswig-Holstein Musik Festival (SHMF), die Opera von Vilnius, die Deutsche Oper Berlin und nach Israel.
In der Saison 2006/07 war er Ensemblemitglied des Tiroler Landestheaters Innsbruck, wo er Rollen wie
Ottokar ("Freischütz"),
Dr. Falke ("Die Fledermaus") und
Guglielmo ("Così fan tutte") unter Regisseuren wie Peer Boysen und Brigitte Fassbaender sang.
Zu Beginn der Saison 2007/08 wurde Dominik Köninger Mitglied des Internationalen Opernstudios an der Hamburgischen Staatsoper, wo er u. a. als
Papageno,
Schaunard ("La Bohème") und
Marullo ("Rigoletto") unter Dirigenten wie Simone Young, Alessandro de Marchi und Stefan Soltesz zu erleben war. Im Sommer 2009 war er der
Jesus in der Deutschen Erstaufführung der szenischen "Johannes-Passion" von Robert Wilson im Rahmen des Schleswig-Holstein Musik Festivals.
Die Spielzeit 2009/10 brachte ihn als Gast nach Hamburg als
Cascada ("Lustige Witwe"),
Kilian ("Freischütz", Bertrand de Billy) und
Mercurio ("Poppea", Hengelbrock/Carsen) am Theater an der Wien, und in Konzerten mit Schumanns "Das Paradies und die Peri" in Frankfurt/Main, Jesus on tour mit SHMF in Ljubljana, sowie Mozarts "Krönungsmesse" unter der Leitung von Helmut Rilling/Bachakademie Stuttgart.
Weitere Gastspiele in der Saison 2010/11 führten ihn als
Dr. Falke ("Fledermaus", Philip Stölzl/Manfred Honeck) an die Staatsoper Stuttgart und an die Volksoper Wien, hier als
Dandini ("Cenerentola"). Darüber hinaus sang er im Theater an der Wien in "Dialogues des Carmélites" (Bertrand de Billy/Robert Carsen), an der Hamburgischen Staatsoper als
Papageno und mit seinem Debüt an der Bayerischen Staatsoper als
Dancairo.
In diesem Sommer gab er sein Debüt als
Graf ("Le Nozze di Figaro") bei den Sommerfestspielen Oper Klosterneuburg in Österreich.
Die Spielzeit 2011/12 bringt ihn zurück zu SHMF mit Orffs Carmina Burana, sowie an die Volksoper Wien (
Dr. Falke, Dandini). An der Wermland Oper in Karlstad/Schweden wird er den
Jesus ("Johannes-Passion") unter der szenischen Leitung von Tobias Kratzer interpretieren.
Unter der Leitung von Christopher Hogwood wird er 2012 Mozarts Version von Händels "Ode to St. Cecilia" singen; im Jahr darauf wird er als
Guglielmo am New National Theatre in Tokyo debütieren und danach, ab der Spielzeit 2012/13, dem Ensemble der Komischen Oper Berlin beitreten, wo er u. a
Guglielmo,
Papageno,
Orfeo und
Orest ("Iphigénie") singen wird.
http://www.dominikkoeninger.de/