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© Thomas Schweigert

Dominik Köninger, Bariton

Geboren in Heidelberg, studierte der deutsche Bariton Dominik Köninger an der Opernschule in Karlsruhe bei Prof. Roland Hermann, wo er bereits an zahlreichen Produktionen auftrat, u. a. als Dandini in Rossinis "La Cenerentola", sowie als Teodoro in der deutschen Erstaufführung von Paisiello/Henzes "Il re Teodoro in Venezia" bei den Schwetzinger Festspielen und am Badischen Staatstheater und als Guglielmo in "Così fan tutte".

Er ist Stipendiat der Kunststiftung Baden-Württemberg und der Studienstiftung des Deutschen Volkes und erster Preisträger der Wigmore Hall/Kohn Foundation International Song Competition 2011 und des Mozart Festival Wettbewerbs Würzburg 2006. Außerdem runden Meisterkurse, u. a. von Brigitte Fassbaender, Ann Murray, Rudolf Piernay und Kurt Moll seine Ausbildung ab.

Im Jahr 2004 gab er sein Operndebüt bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen unter Wolfgang Gönnenwein und sang in den drauffolgenden Spielzeiten den Morales in Bizets "Carmen" am Badischen Staatstheater Karlsruhe.

Sein breites Opern- und Konzertrepertoire, das vom Barock bis zu zeitgenössischen Kompositionen reicht, führte ihn, mit so großen Dirigenten wie Kent Nagano, Herbert Blomstedt und Yves Abel, an renommierte Orte wie das Festspielhaus Baden-Baden, die Stuttgarter Liederhalle, die Philharmonie Berlin, die Laeiszhalle Hamburg, das Rudolfinum Prag, das Schleswig-Holstein Musik Festival (SHMF), die Opera von Vilnius, die Deutsche Oper Berlin und nach Israel.

In der Saison 2006/07 war er Ensemblemitglied des Tiroler Landestheaters Innsbruck, wo er Rollen wie Ottokar ("Freischütz"), Dr. Falke ("Die Fledermaus") und Guglielmo ("Così fan tutte") unter Regisseuren wie Peer Boysen und Brigitte Fassbaender sang.

Zu Beginn der Saison 2007/08 wurde Dominik Köninger Mitglied des Internationalen Opernstudios an der Hamburgischen Staatsoper, wo er u. a. als Papageno, Schaunard ("La Bohème") und Marullo ("Rigoletto") unter Dirigenten wie Simone Young, Alessandro de Marchi und Stefan Soltesz zu erleben war. Im Sommer 2009 war er der Jesus in der Deutschen Erstaufführung der szenischen "Johannes-Passion" von Robert Wilson im Rahmen des Schleswig-Holstein Musik Festivals.

Die Spielzeit 2009/10 brachte ihn als Gast nach Hamburg als Cascada ("Lustige Witwe"), Kilian ("Freischütz", Bertrand de Billy) und Mercurio ("Poppea", Hengelbrock/Carsen) am Theater an der Wien, und in Konzerten mit Schumanns "Das Paradies und die Peri" in Frankfurt/Main, Jesus on tour mit SHMF in Ljubljana, sowie Mozarts "Krönungsmesse" unter der Leitung von Helmut Rilling/Bachakademie Stuttgart.

Weitere Gastspiele in der Saison 2010/11 führten ihn als Dr. Falke ("Fledermaus", Philip Stölzl/Manfred Honeck) an die Staatsoper Stuttgart und an die Volksoper Wien, hier als Dandini ("Cenerentola"). Darüber hinaus sang er im Theater an der Wien in "Dialogues des Carmélites" (Bertrand de Billy/Robert Carsen), an der Hamburgischen Staatsoper als Papageno und mit seinem Debüt an der Bayerischen Staatsoper als Dancairo.

In diesem Sommer gab er sein Debüt als Graf ("Le Nozze di Figaro") bei den Sommerfestspielen Oper Klosterneuburg in Österreich.

Die Spielzeit 2011/12 bringt ihn zurück zu SHMF mit Orffs Carmina Burana, sowie an die Volksoper Wien (Dr. Falke, Dandini). An der Wermland Oper in Karlstad/Schweden wird er den Jesus ("Johannes-Passion") unter der szenischen Leitung von Tobias Kratzer interpretieren.

Unter der Leitung von Christopher Hogwood wird er 2012 Mozarts Version von Händels "Ode to St. Cecilia" singen; im Jahr darauf wird er als Guglielmo am New National Theatre in Tokyo debütieren und danach, ab der Spielzeit 2012/13, dem Ensemble der Komischen Oper Berlin beitreten, wo er u. a Guglielmo, Papageno, Orfeo und Orest ("Iphigénie") singen wird.

http://www.dominikkoeninger.de/